Ich bin hier, um euch diese Art von Liebesbotschaft zu übermitteln, durch die sich dieses Medium hier vor allem mit euch in Verbindung setzen will. Denn was ich hier und heute mit euch teilen werde, ist nicht das, was Ihr am Anfang vielleicht zu verstehen glaubt.
Doch hört mir nun gelassen und mit eurem weit geöffneten Herzen zu, damit ich euch erklären kann, womit ich euch über diese Art von Neuer Erde – in anthroposophischen Kreisen auch als das Neue Jerusalem bezeichnet – in diesen Texten immer wieder in Berührung bringen möchte, sodass ihr euch daran gewöhnt, nicht jedes Ereignis, das sich für euch im ersten Moment wie eine Katastrophe anfühlt, für euch als nicht so schön und darum negativ oder gar böse zu bewerten.
Und deshalb möchte ich euch nun mit etwas konfrontieren, was sich im ersten Augenblick für euch als eine große Lüge vielleicht, oder auch als Verschwörung der bösen Naturgeister gegen euch anhören kann. Aber um dieser Bewertung vorzubeugen, möchten wir hier mit dieser Art von Verurteilung dessen, was euch nicht gefällt, als „böse“ ein für alle Mal aufräumen.
Denn was sich für dich als Einzelnen – oder auch eine ganze Gruppe von euch – nicht wirklich liebevoll im Erleben anfühlt, ist deshalb noch nicht aus böser Absicht oder gar aus Widerstand gegen euch geschehen, sondern nur, weil sich das Leben für alle seine Geschöpfe in gleichem Maß verantwortlich fühlt wie für euch.
Und da ihr euch nicht zur Verantwortung aufgerufen gefühlt habt, als ich euch zu den Hütern dieser Erde bestellt und euch aufgefordert habe, sie euch untertan zu machen, sondern stattdessen nur zur Ausbeutung dieser Welt, sind wir nun gezwungen – um das kosmische Gleichgewicht wieder herzustellen – euch mit dieser Art von Ereignissen, die sich für euch als manchmal nicht so liebevoll anfühlen, zu korrigieren in eurem Denken und Handeln.
Und dafür sind wir nun gezwungen – um das kosmische Gleichgewicht wieder herzustellen – mit euch in eine Art von Läuterungsprozess zu gehen. Für viele hat sich das schon erfahren lassen in einer Art von Veränderung ihrer Wahrnehmung. Denn im Moment sind viele Menschen wieder mit dieser Art von Erleben einer anderen Verarbeitung ihrer Reize oder eben auch Sinneseindrücke gesegnet, die sich für sie im Anfangsstadium zwar vielleicht nicht so schön und manchmal auch regelrecht überfordernd anfühlen, aber im Endeffekt dann doch zu diesem höheren Bewusstsein führen werden, für das und in froher Erwartung dessen ich euch schon lange als meine zehnte Hierarchie einzusetzen bereitgewesen bin.
Denn was ihr hier unter anderem zurzeit in einem hohen Maß erlebt, ist diese Art von Zuständen, in denen sich die ganze Welt zu einem Punkt zusammenzuziehen scheint und ihr euch nicht mehr mit eurer Außenwelt in Verbindung setzen könnt, weil sich im Außen alles anfühlt wie Gefahr. Und jeder, der euch anschaut, ist ein möglicher Angreifer – und zwar nicht unbedingt eures Leibes, aber von dem, was ihr als eure eigene Identität erlebt. Denn im Grunde geht es in eurem jetzigen Dasein nur noch äußerst selten um eine reale Bedrohung eures Leibes und damit eures Lebens; sondern nur um diese Art von Erscheinung, die sich für diese Art von Leben, nämlich hier auf dieser Erde, für überlebenswichtig ausgibt, weil ihr verlernt habt, in eurer Seele – oder dem, was ihr als Höheres Selbst oder auch schon als den Neuen Menschen oder Spirit oder Meister-Ich bezeichnet – zu überleben unabhängig von allem, was sich im Außen um euch herum abspielt.
Und genau dafür sind wir jetzt hier, um euch in jedem dieser Texte in Übereinstimmung zu bringen mit dem, für was ihr euch auf dieser Erde zu verwirklichen in eurem vorgeburtlichen Dasein entschlossen habt: nämlich diese Art von Energie, die sich als das bezeichnen lässt, was sich für euch als Lebenskraft zur Verfügung stellt, für diese Art von Wirken zu verwenden, das sich im Leben der anderen Menschen als Liebe darstellt.
Und diese Liebeskraft fließt dann am besten, wenn man sich nicht mehr nur für sich zu interessieren bereit ist, sondern sich eben zwar mit dieser Lebens- oder Liebeskraft auch selbst zu erfüllen lernt, aber nicht um das alles dann für sich zu behalten und mehr und mehr davon im eigenen Gepäck sozusagen mit sich herumzutragen, sondern mit jedem anderen zu teilen bereit ist, was man selbst gar nicht mehr als diese Art von Liebe oder Freude zum Erleben bringen kann, weil man sich nicht mehr in der Lage sieht, für etwas, von dem man schon genug hat, oder das einem schon selbstverständlich geworden ist, überhaupt noch zu erfreuen und dankbar zu sein.
Wir erleben euch immer wieder in den Situationen, in denen ihr euch nicht so besonders wohlfühlt, als lebensverneinend. Und das ist das, was uns dann wieder nicht mehr möglich macht, diese Art von Energie, mit der wir euch immer wieder erfüllen möchten – und die euch dann, wenn ihr euch entspannt und ans Leben hingebt, mit dem Gefühl, das ihr als Liebe oder auch als Freude kennt, durchströmt – in euch hineinfließen zu lassen. Denn wenn ihr euch verdichtet – und das ist das, was sich bei euch im Feinstofflichen zuträgt, sobald ihr euch mit Angstgedanken aufhaltet – dann prallen unsere Liebes- oder Lebenskraftströme im wahrsten Sinne an euch ab und verströmen irgendwo anders, aber nicht mehr in euch.
Und dadurch fehlt euch dann die Kraft, um euch vital zu fühlen. Und mit vital meine ich, sich nicht mehr mit dem Leben auf Kriegsfuß stehen zu sehen, und sich stattdessen mit dem Leben zu umarmen. Denn genau das ist es, worüber ich hier mit euch in diesen Texten zu reden mir vorgenommen habe: Wodurch man sich auf diesem Planeten hier dieses Leben wieder zum Freund und Partner machen kann, und nicht die ganze Zeit mit ihm zu hadern braucht.
Und ja, das wird sich jetzt für manche von euch zuerst einmal etwas lieblos anhören – aber nur, weil ihr nicht versteht, was diese Liebe eigentlich bedeutet, nach der ihr euch so sehnt: nämlich diese Art von bedingungsloser Liebe. Denn auch wenn ich für immer und jetzt in dieser Art von Liebe zu euch sehe, so befindet sich das in eurem Leben auf der Erde – und damit auch in diesem für euch so überaus perfekt für diese Art von Zusammenspiel mit euch konzipierten Leib – außerhalb von eurem Erlebensspielraum, wenn ihr euch nicht dem Leben auch auf genau dieselbe Art hinzuwenden beginnt.
Und jetzt sagt mein Medium wieder „Das ist doch sadistisch, diesen Leib genau so konzipiert zu haben, dass wir diese Liebe nicht spüren, wenn wir sie am dringendsten benötigen – nämlich dann, wenn wir uns fürchten!“ Und dazu kann ich euch leider nur sagen, dass sich diese Art von Frieden, die wir uns für diese Erde vorgestellt haben, dazu geführt hätte, dass ihr euch hier eigentlich nie mehr wieder zu fürchten gebraucht hättet, nachdem sich nach diesem dunklem Zeitalter, während dem sich für euch die Tore zur geistigen Welt verschlossen haben, diese Art von Licht – das ihr zwar immer wieder in euer Leben hineinruft, euch aber dann in dem, was ihr seht, wenn es auf euch fällt, nicht zu erkennen bereit seid, sondern euch entweder für etwas Besseres hält, oder für zu unwürdig, um überhaupt mit mir in Kontakt zu stehen – wieder mit euch in Verbindung setzen will und sich dafür die unterschiedlichsten Wege zu erfinden nicht gescheut hat.
Und genau darum solltet ihr euch eigentlich schon seit langem zu dieser Art von Neuer Mensch entwickelt haben, der sich eben nicht nur um sein eigenes Wohlergehen kümmert, sondern sich mit allem, was ist, genau so verbunden fühlt, dass er sich nicht an etwas erfreuen kann, solange es seinen Mitwesen nicht ebenso gutgeht. Und müsstet ihr euch dann noch vor irgendetwas fürchten, wenn ihr einander nicht mehr nach Hab und Gut oder sogar nach dem Leben trachtet?
Und nein, ich sage euch jetzt: Genau diese Art zu leben ist es, für die wir euch Menschen als diese Art von Hüter-Engel auf diese Erde gestellt haben. Denn ihr seid schon die 10. Hierarchie. Ihr müsst euch nicht erst in sie verwandeln – ihr müsst sie ent-decken, ent-hüllen, ent-wickeln und heraus-finden, was seit Anbeginn der Zeit in euch veranlagt ist.
Und dafür müsst ihr aber zuerst einmal auch die Verantwortung dafür übernehmen, dass sich auf dieser Erde seit einigen Jahrhunderten die Menschen in zwei verschiedene Richtungen zu entwickeln begonnen haben: und zwar in eine, für die die Liebe das höchste Ziel auf Erden ist – und zwar nicht diese Art von Tauschgeschäft, als das ihr heutzutage die Liebe meistens betreibt, sondern diese Art von reiner Liebe, die bereit ist zu geben, auch ohne etwas dafür zu erhalten, weil sich allein durch den Akt des Gebens in ihr diese Art von Liebesspeicher schon wieder aufgefüllt hat; und in diese andere, für die die Macht am erstrebenswertesten ist, und die auch in der Art von Beziehungen, die sie unter dem Deckmantel der Liebe eingeht, in erster Linie an ihrer Machterhaltung – und ihrem Machtzuwachs vielleicht sogar – interessiert ist.
Und wir sind nicht für diese Erde auf noch mehr Menschen innerhalb der zweiten Kategorie angewiesen, damit sich diese Erde zu einem friedvolleren und lebensgemäßen Ort in diesem Universum ent-wickelt – denn auch sie ist doch eigentlich dafür bestimmt, dass ihr sie zu dem Paradies auf Erden macht, für das wir sie euch anvertraut haben.
Und dass sich diese Menschheit abzuspalten begonnen hat, die sich nur immer noch mehr Macht und Einfluss zuerst erobern und dann sichern will, liegt meiner Ansicht nach genau an dem Erleben, dass ihr euch hier nicht mehr genügend sicher gefühlt habt, nachdem sich für euch diese Tore zur geistigen Welt geschlossen gehabt haben. Denn dadurch seid ihr euch von Gott verlassen vorgekommen. Und mit ihm nicht mehr in dieser Art von Verbindung zu stehen war das, was wir als den Urschmerz von euch allen in diesem Erdenleben hier verorten würden. Denn dieses „sich aus der Hand Gottes gefallen fühlen“ ist das, was ihr als eure schmerzlichste Erinnerung in eurem Leib eingeschrieben habt. Und um euch nie mehr wieder diesem Schmerz ergeben zu müssen, verinnerlicht ihr lieber diesen Glauben, ihr seid die wichtigsten Geschöpfe dieser Welt – als Menschheit und als Individuum, und könntet euch nur ein jeder auf sich selbst verlassen.
Und damit seid ihr dann bestrebt, euch diese Vormachtstellung unter allen Umständen zu erkämpfen, zu erobern, zu erstreiten und zu erhalten. Und damit sich diese Art von ständiger Kampf ums Überleben nicht auch noch auf die nächsten Generationen überträgt, seid ihr in eurer Angst davon besessen, auch ihnen etwas aufzubewahren von dem, was euch am Leben hält.
Und drum habt ihr begonnen, diese Energie, die ich als Lebens- oder Liebekraft bezeichne, in etwas Hartes einzufrieren, und zwar als das, was euer Leben hier am Laufen hält: in Geld. Und genau das ist diese Art von Energie, die euch jetzt antreibt. Und weil ihr sie nicht mehr in ihrer eigentlichen Form – nämlich als etwas frei sich verschenken Wollendes – belassen konntet, da ihr sie dann nicht für euch sichern und sie festhalten und zu eurem Besitz erklären könnt, ist sie sich jetzt nicht mehr im Klaren darüber, für wen sie sich zu dienen noch frei entscheiden kann.
Sie kann sich nun natürlich nur noch an diejenigen frei verschenken, die sie mit ihrem Leben zu verwirklichen in der Lage sind, indem sie sich anfüllen lassen mit dieser Art von Liebe, die ich meine – nämlich mit dieser Liebe, die sie zu den anderen Menschen bringen und damit Platz in ihrem Inneren schaffen für diese Art von Vereinigung mit ihrem Wesen. Denn dieses Wesen ist die Liebe. Und nur, wenn sie sich mit ihm in die richtige Art von Verbindung setzen – und das ist diese Art, von der ich euch gerade gesprochen habe, nämlich sich nicht nur aus Eigennutz und egoistischen Motiven für immer mehr von allem zu streiten, denn alles, was ihr besitzt und anhäuft, fehlt an anderen Plätzen in dieser Welt, und so kann es nie wieder zu diesem natürlichen Gleichgewicht kommen, für das zu hüten und euch darum zu kümmern ihr eigentlich hierhergekommen seid – können sie sich immer wieder und ohne Unterlass und ohne Ende mit dieser Liebe erfüllt erleben.
Und wenn sich diese Art von Leben, mit dem ihr euch nun immer wieder in Verbindung setzen könnt, indem ihr euch für diese Art von Leben zu entscheiden bereit seid, in die ich euch mit diesen Texten so gerne einführen und auch ein wenig darauf vorbereiten möchte, dann ist das Leben für euch auch dann noch eine liebevoll für euch Liebe und Energie im Übermaß bereitzustellen bereite Wesenheit, die sich für euch und eure Liebe zu ihm dadurch als schön und gut und wahr erweist, weil ihr sie liebt und ehrt und achtet.
Und wie erweist ihr diesem Leben nun die Ehre? Dadurch, dass ihr es anerkennt als das, was ist, und auch in allen Dingen und Erlebnissen, die an euch herangetragen werden durch dieses Leben, genau das findet, was ihr immer sucht: nämlich das Schöne, das Wahre und das Gute. Und davon gibt es in jedem eurer Leben im Übermaß! Nur, dass ihr euch darauf fokussiert, euch lieber mit dem Anderen zu vergleichen. Und statt auf das liebevoll zu blicken, was euch gegeben ist, erstreitet ihr euch lieber das, was sich die Anderen auch schon hart erkämpft haben.
Und deshalb ist es für euch keineswegs gesund, euch immer nur nach außen hin zu orientieren, weil ihr auch dort den Blick nur darauf richtet, was sich die Anderen mehr und Besseres und Teureres und Luxuriöseres ergattern konnten – und dabei aber nicht im selben Augenblick auch zu sehen bereit seid, mit wieviel Leid für andere sie das erbeutet haben. Denn frei von Leid ist praktisch nichts von dem, mit was ihr euch umgebt hier im mittleren Westen sozusagen – und damit meine ich nicht nur diese geografische Lage, sondern auch das, was sich als diese Art von anglikanisch-europäische Kultur bis nach Amerika hinüber ausgebreitet hat durch genau diese Art von Raubzügen, die ihr als Eroberungen gefeiert habt und euch im Zuge dessen beinahe über die gesamte Welt hin ausgebreitet habt, und euch aber überall nur genommen und unter euch verteilt habt, was euch doch gar nicht gehörte und wozu ich euch nicht diese Art von Vormachtstellung eingeräumt habe, damit ihr das, was ihr als eure Art von Zivilisation als die einzig Wahre betrachtet habt, über den gesamten Erdball hinweg zu verbreiten vollbringt. Und was ihr in Wahrheit damit über den gesamten Erdball verbreitet habt, ist diese Angst und diese Art von ungemein verzerrter und bis zur Unkenntlichkeit in ihr schieres Gegenteil pervertierter Liebeskraft, die sich dann aber nur mehr noch in Liebe zur Macht und Liebe zur Materie zum Ausdruck bringt als Neid und Gier und Hass und Erniedrigung und Streitlust.
Und es ist nicht diese Art von Lebensenergie oder eben auch der Liebeskraft, die sich verändert hat durch das, was sich als eure Angst in vielerlei Gestalten und Formen und Ausprägungen in dieser Welt manifestiert – und damit meine ich z.B. das, was ihr als Schönheitswahn betreibt genauso wie das, was sich als Umweltverschmutzung präsentiert. In letzter Instanz liegt hinter all dem immer nur die Angst, zu kurz zu kommen und nicht mehr liebenswert zu sein mit dem, was ihr hierher zu verkörpern euch entschlossen habt, und deshalb in genau der Weise, wie ihr hierhergekommen seid – als Kind, als unschuldiges, sich von aller Schuld aus dem vorangegangenen Leben gereinigt habendes, wie ein unbeschriebenes Blatt neu auf dieser Erde inkarnierendes Kind – auch vollkommen in genau der richtigen Weise gemeint gewesen seid.
Und dennoch ist es dann nicht nur das, was sich durch allerlei Erziehung – sei es durch das, was eure Eltern euch vermitteln genauso wie die Lehrpersonen, die euch ein Stück des Wegs begleiten, aber eben auch durch all die Indoktrination durch das, was euch schon in der Schule als Geschichte, und später dann in allerlei Medien als „die Wahrheit“ kolportiert wird – über euch ergießt,; und auch nicht nur das, was sich durch dieses Leben hier und die darin gemachten Erfahrungen in euch sozusagen eingebrannt hat, was euch zu dieser Angst immer mehr hintreibt, je weniger ihr euch ihm mit aller euch zur Verfügung stehenden Kraft entzieht – und ja, es geht ein ungeheurer Sog davon aus – sondern es sind eben auch die von euch in eurem vorigen Leben in aller Regelmäßigkeit wiederholten und zur Gewohnheit gewordenen negativen Gedanken, die sich für euch als Energieräuber erweisen und euch das Leben schwer machen.