Was ist Sicherheit denn eigentlich anderes, als sich ganz allmählich abstumpfen zu lassen gegenüber dem Leben? Denn genau das ist es doch, was ihr euch im mittleren Westen sozusagen, hier in Europa, zumindest während der letzten circa 37 Jahre angewöhnt habt. Ihr versichert euch permanent gegenüber der Tatsache, dass sich das Leben eben auch einmal als nicht so sehr erbaulich für euch zeigen könnte.

Und dadurch beraubt ihr euch aber immer mehr auch dieser herausragenden Liebesfähigkeit, die sich erst dadurch überhaupt in euch wachzurufen lassen in der Lage ist, dass sie sich euch zu erkennen geben darf in der Not, und auch in den – für euch selbst oftmals als die dunkelsten Stunden eures Lebens betitelten – Zeiten, die euch dann wieder zu euch zurückführen, nachdem ihr euch für eine viel zu lange Zeit im Außen zu verausgaben bereit gewesen seid.

In euch entsteht nämlich dann diese Art von Liebesenergie, die sich erst ganz allmählich wieder aufbauen darf, indem ihr euch nach innen wendet. Und sie kann sich nur innerhalb eurer dann so innerlich auf sie gerichteten Aufmerksamkeit überhaupt erst einmal wieder als diese Lebenskraft erneuernde und alles hier in dieser Atmosphäre sich erschaffen habende Qualität zeigen.

Und nur, indem ihr euch auch immer wieder aus diesem – für euch sich immer wieder soviel schneller drehend erlebten – Hamsterrad, das sich durch eure Arbeitsaufteilung ergeben hat, herausnehmt und euch die Zeit nehmt, mit eurem wahren Selbst auch wieder einmal in Berührung zu kommen, könnt ihr in diese Qualität der sich aus sich selbst speisenden Liebeskraft überhaupt erst einmal hineinwachsen.

Doch dadurch, dass ihr euch euren Lebensunterhalt erst erarbeiten müsst – und damit sozusagen doch gleichzeitig fast eure Daseinsberechtigung, denn um sich auf dieser Welt das Leben hier zu verdienen, muss man sich nämlich anstrengen und sich erst einmal als ein würdevolles Mitglied dieser Zivilgesellschaft erwiesen haben, bevor man sich dann auch im Falle einer Krankheit oder anderen sich als Notlage erweisenden Lebensphase überhaupt erst auf Hilfeleistungen oder eben Unterstützungsgelder einer Arbeitslosenkasse oder Krankentaggeldversicherung Anspruch zu erheben erlauben darf – habt ihr auch keinerlei Gelegenheit mehr, euch auf das zu besinnen, was ich als die wahre Freiheit bezeichnen würde: nämlich mich aus der Not-wendigkeit heraus, die ich im Leben eines anderen Daseins erkenne – und zwar egal, ob es sich dabei dann um einen Baum, ein Tier oder einen Mitmenschen handelt, der sich in Not befindet und für sein Überleben kämpfen muss aufgrund z.B. von einer Krankheit oder der Umweltverschmutzung oder aber eben auch der unwürdigen Lebensumstände, in denen ihr eure als nur Schlachtvieh verobjektifizierten Mitwesen dahinvegetieren lasst – zu etwas für mich sehr sinnvoll Erscheinendem selbst zu verpflichten.

Stattdessen arbeitet ihr euch regelrecht kaputt um mit dem Geld, das ihr damit verdient, die Versicherungsgesellschaften dazu zu verpflichten, sich im Bedarfsfall um euch zu kümmern – und so verökonomisiert ihr auch in diesem Bereich das, was sich eigentlich als Betätigungsbereich der freien Liebe in eurem Dasein hier auf Erden hätte erleben lassen sollen. Und so lasst ihr in immer mehr Bereichen eures Lebens statt Liebe Geld fließen, auch da, wo es um wahre Hilfestellung und die Bereitschaft geht, die Not von anderen Mitbewohnern dieser Erde zu beseitigen.

Und ja, genau das ist es, was sich im Endeffekt auf euch und auch auf diese Art von gesellschaftlichem Miteinander so mehr und mehr verheerend auszuwirken begonnen hat, denn mithilfe dieser Art von Versicherungsleistungen erkauft ihr euch sozusagen die Unabhängigkeit vom Mitgefühl der anderen Menschen.

Nur, dass sich eben diese Art von Absicherung gerade eben auch nur wiederum diejenigen Menschen dann tatsächlich zu leisten in der Lage sind, die sich schon vorher in den Schlund der Gelderwirtschaftungsmaschinerie sozusagen hineinfallen lassen haben, und sich nicht erst zu einem frei von allerlei auf Gewinnstreben oder Profitmaximierung aufbauenden Glaubensgebäuden – also auf Sand gebauten Häusern sozusagen, da sich der Wert des Geldes doch schon lange nicht mehr an einem entsprechenden und auch tatsächlich vorhandenen Gegenmittel sozusagen bemisst, sondern sich nur noch nach dem Trend der Zeit zu richten bereit ist, – gewordenen Bewusstsein stattdessen hindurchgearbeitet haben, das sich nicht nur auf die Bedürfnisse des materiellen Anteils eures Daseins ausgerichtet hat, sondern eben auch noch auf die seelisch-geistigen zu hören wagt.

Und also ist es eure dauernd sich nach immer noch mehr Halt und Sicherheit verzehrende Angstseite sozusagen, die sich in immer mehr Konstrukten gefangennehmen lässt, statt sich auf all die wahren und auch wahrhaft menschlichen Gesinnungen und Werte bauen zu lassen: nämlich das Mitempfinden mit den unter euch lebenden ärmeren Menschen, die sich nicht immer nur aus eigenem Antrieb (oder eben vielmehr aus eigener Antriebslosigkeit) nicht mehr zum Ausführen einer regelmäßig sie einspannenden Erwerbsarbeit aufzuraffen vermögen, weil sie sich endlich einmal innezuhalten getraut haben – vielleicht sogar ganz zwangsläufig durch irgendeine Art von sogenanntem Schicksalsschlag.

Und wenn sie dann plötzlich wie von außen dieses von euch so ungemein raffiniert aufeinander abgestimmte und gut miteinander funktionierende kapitalistische Glaubenssystem zu betrachten bereit sind, und sich dann leidvoll, aber eben endlich auch einmal wirklich ehrlich mit sich selbst – und da vor allem ihrem Herzen oder eben ihrer Seele, die sich schon so oft vergebens in all dem Gedröhne von Produktionsstätten und dann auch wieder Vernichtungsgebäuden (denn in eurem Wahn produziert ihr ja so unendlich viel mehr von allem, als sich überhaupt irgendjemand noch zu leisten vermag, und genau dadurch entwertet ihr dann auch wieder alles, sodass sich mit eurem „mehr, mehr, mehr“ von allem eben auch immer wieder mehr verkaufen lassen muss, damit es sich am Ende dann doch noch für den Aktieninhaber lohnt. Denn im Grunde arbeitet ihr ja nun in den allermeisten Arbeitsgemeinschaften schon lange nicht mehr für den Fortbestand der eigenen Gemeinschaft, sondern vor allem für den Aktieninhaber) mit euch in eine rege Verbindung zu setzen versucht hat, aber immer übertönt worden ist von dem nächsten „Ich muss noch schnell…“ oder „Ich sollte noch…“ – zu unterreden beginnen, werden sie sich eingestehen müssen, an ihrem eigentlich für sie sich ausgesucht habendem Leben bisher ganz wesentlich vorbeigelebt zu haben.

Und ja, genau das ist es, was euch immer und immer wieder dann auch abhält davon, sich endlich einmal hinzusetzen und sich zu unterhalten mit dem Teil von euch, der sich für euch als diese Art von Verbindungsglied erweist zu dem, was ihr vielleicht euch noch als die – von euch nicht wirklich wahrgenommene zwar, und dennoch sich in mancherlei von euren außergewöhnlich für euch erscheinenden, und dennoch sich so mannigfach auf dieser Erde im Laufe einer Stunde sogar schon, oder eines Tage abzuspielenden Synchronizitäten z.B. oder ähnlichen euch zufallenden Ereignissen zeigende,  von denen ihr euch aber gegenseitig dann auch viel zu selten zu erzählen getraut, weil sich vielleicht das dann zu kindisch oder gar naiv in eurer Mitmenschen Ohren anhören könnte, wenn ihr ihnen  mit der entsprechenden Begeisterung von dem „kleinen Wunder“ berichtet, auf dass ihr euch gerade vorhin schon wieder einmal eingeladen gefühlt habt, als sich nämlich z.B. dieser Text vor euren Augen manifestiert hat – „Quelle“ heute eher erklären und beschreiben lassen würdet denn als Gott.

Denn ist es nicht genau solch eine Art von Kommunikation, die sich mitunter jeder von euch schon einmal zu wünschen in der Lage sah, vielleicht wenn er sich wieder einmal mehr so ganz und gar abgetrennt von allem, was ihm am Herzen liegt, gefühlt hat, und sich gefragt hat, wozu es sich denn hier überhaupt noch zu leben lohnt, wenn man sich dann doch nur wieder – von den Mitmenschen scheinbar genauso verlassen wie von Gott und all den guten Geistern, die euch in aller Regel mithelfen bei eurem Erdendasein – in Einsamkeit zurückgezogen fühlt?

Denn verlassen haben wir euch nie. Nur sucht ihr uns viel seltener als noch vor ein paar Jahrzehnten überhaupt noch, sondern seid euch doch in den allermeisten Daseinserscheinungen sicher, nur etwas aus dem Urknall heraus rein zufällig Entstandenes zu erkennen, was euch dann leidvollerweise jedoch auch nicht weiter hinführt zu der Frage, wodurch sich denn dieser von euch als Urknall bezeichnete Implosionsprozess sozusagen denn überhaupt erst in Gang gesetzt hat – und dann noch mit solch großartiger Präzision, wie es sich nicht einmal eure von euch so hoch angesehene Wissenschaft bis jetzt erklären kann, beständig weiterentwickelt bis hin zu dieser (für euch sich jedoch nicht immer ganz einfach zu bewältigenden und vor allem überhaupt erst einmal überschaubaren) Wirtschaftsgemeinschaft.

Denn etwas anderes seid ihr leider schon lange nicht mehr wirklich, da sich für euch doch alles eigentlich immer nur noch um den ökonomischen Mehrwert von irgendeiner wie auch immer gearteten Investition dreht.

Und wie bemisst man nun den Mehrwert z.B. einer neuerlichen Inkarnation von einem vielleicht in seinem früheren Dasein auf so grausame und zerstörerische Art umgebrachten Menschen, der sich dennoch nicht einfach nur zurückzuziehen bereit war (und sich damit seiner eigenen Glückseligkeit hinzugeben verabsäumt hat), nur um sich für euch – die ihr ihn vielleicht in seinem letzten Erdendasein so schwer in seiner Menschenwürde verletzt habt, dass er sich zuerst eigentlich gar nicht mehr zu inkarnieren getraut hat, schlussendlich sich dann aber doch dazu bereiterklärte, wenn auch mit nur einem ganz gewissen kleinen Anteil seines Ich (damit er sich nicht vor noch mehr Verletzungen seiner Wesenhaftigkeit zu fürchten braucht sozusagen), um sich von euch als Wiedergutmachungsleistung sozusagen zu pflegen und zu lieben und zu hegen und zu verwöhnen lassen?

Und wieso ist das nicht innerhalb eurer innerlich gestellten Fragen, wozu es überhaupt ein so genannt behindertes Leben braucht, eine der ersten Annahmen, dass sich dahinter sicher etwas ganz besonders Bedeutsames und in seiner Ausgestaltung ausgesprochen Weises verbirgt, für das ihr euch nur noch nicht genug zu interessieren bereit gewesen seid, als dass ihr den Zusammenhang gleich auf den ersten Blick erkennen würdet?

Und nein, stattdessen schiebt ihr lieber immer wieder eure eigenen Vorbehalte eurer in vielen Fällen so sinnfrei gewordenen Arbeit gegenüber vor und projiziert sie dann auf diejenigen, die sich im Arbeitsleben – so wie ihr es euch mittlerweile gestaltet habt – einfach nicht mehr einzugliedern in der Lage sind, weil sie sich eben nicht durch immer andere Prozesse immer schneller und effizienter mitkommen sehen, sondern sich eben auch mit ihrem Herzen ihrer Arbeit zueignen wollen und nicht nur mit dem Leib, der sich dann wie eine seelenlos gewordene Maschine an immer neue Abläufe anzupassen bereit ist – und sich dadurch dann aber eben auch immer mehr von eurem wahren Selbst hinfortentwickelt und entfremdet.

Denn das ist nicht, wozu es euch Menschen hier auf diesem Planeten braucht. Und alles das, was ihr getrost auch die Maschinen übernehmen lassen könnt, das sollt ihr sie auch tun und machen lassen. Nur müsstet ihr euch ja dann im Gegenzuge dafür eine ganz neue Systematik von Entlöhnung einerseits oder eben auch Besteuerung andererseits derjenigen, die die Arbeit dann eben auch ausführen, überlegen, damit sich dennoch das Produzieren von allerlei Gegenständen überhaupt noch lohnt. Denn wenn sich niemand mehr von seinem hart verdienten Lohn diese gesamten Produktionen überhaupt noch leisten kann, führt sich dieses System schließlich irgendwann von selbst in den Abgrund.

Solange ihr euch aber immer noch verbietet, diese Maschinen eben zu besteuern und sie dadurch dann zu einer neuen Auskommensquelle für eure – für euch nun mittlerweile vielleicht auch gar nicht mehr so überaus groß zu sein notwendige, Bürokratie derzeit jedoch in einer unüberschaubaren Größe hervorrufende – Staatsmacht zu erheben, werdet ihr euch auch niemals durchzuringen in der Lage sein für das, was sich schon einige sehr kluge und durchaus nicht nur ganz und gar idealistische Ökonomen als das bedingungslose Grundeinkommen einzufordern getraut haben. Denn wenn man sich dann endlich auch dazu nun einmal wirklich entschließen könnte, würden sich auch die Ausgaben der derzeit schon immer wieder sehr umstrittenen Altersvorsorge ebenso wie einer Arbeitslosenversicherung als auch der Invalidenversicherung um einen großen Prozentsatz verringern, und sich dadurch auch die Verteilsysteme sehr verschlanken.

Und ja, ich weiß, ich verliere mich hier gerade wieder in den Details… Aber es geht mir eben drum, dass ihr euch endlich einmal einzugestehen beginnt, dass ihr euch mit eurer Verökonomisierung beinahe jedes Lebensbereiches – denn ja, es ist ja kaum noch möglich sich in euren Städten irgendwo zumindest gratis seinen Darm zu leeren dürfen – die Fähigkeiten abzustellen begonnen habt, die euch im Gegensatz zu euren z.B. tierischen Mitbewohnern dieses Planeten auszeichnen hätten sollen: nämlich das Ich und seine damit einhergehenden Entwicklungen weg von der seelischen Abhängigkeit von dem, was ihr euch irrtümlicherweise stets als diese Art von Willen einzureden begonnen habt, für den ihr euch so sehr einzusetzen bereit seid, und dessen Freiheit ihr euch auch auf keinen Fall mehr berauben lassen möchtet, wohinter sich in Wahrheit jedoch nur eure Triebe und Begierden als die wahren Antriebsfedern verbergen.

Nur war es eben niemals das, was ich euch als den freien Willen mitzugeben bereit gewesen bin, und den ihr euch in diesem Erdendasein zu erarbeiten und eben auch mit gewissen innerlichen Überwindungen und Anstrengungen eurerseits zu entwickeln aufgerufen gewesen seid.

Und doch ist es mir einfach nicht mehr möglich, mich nur zurückzulehnen und mitanzuschauen, wie ihr euch mittlerweile immer mehr in euren selbst gebauten und euch so feindlich gewordenen Strukturen und Konstrukten verwickelt und verknotet und verstrickt und euch das Leben immer mehr aus euren Herzen rausgesogen wird.

Bei all den herzlos gewordenen Strukturen, die ihr euch aufgebaut habt, geht es nämlich immer nur mehr noch um diese Art von Rentabilität und Wirtschaftlichkeit. Und nicht im Mindesten mehr steht die Menschlichkeit im Zentrum, für die ich euch doch geschaffen habe, und die euch doch vor aller Schöpfung auszeichnen sollte als eine neue Art von Wesen, das sich aus freier Liebe zu etwas verpflichtet, weil es sich dadurch selbst bestätigt als eine liebevolle Wesenheit – und nicht um sich danach dann sofort zu belohnen müssen. Belohnen mit etwas, das es sich nur mehr leisten kann, nachdem es seine gesamte Energie – die eigentlich dafür geschaffen worden ist, euch gegenseitig zu erfreuen mit reinen Liebestaten, die sich aus Freiheit heraus geradezu für euch aufgedrängt haben sozusagen – verausgabt hat in einem so genannten Bullshit-Job, wo es sich nicht mehr aufgefüllt sieht mir der Freude und der Dankbarkeit und all der Liebe, die ihm dadurch wieder zufließt, sondern nur noch mit der einzig derzeit wertgeschätzten Währung, die euch aber eben schlussendlich weder seelisch noch geistig noch materiell ernähren kann: nämlich dem Geld. Und ja, ihr wisst es eigentlich ja ganz genau und findet auch die richtigen Bezeichnungen dafür – und doch findet ihr keinen Weg hinaus aus dieser von euch selbst erschaffenen Misere.

Statt euch also als diese Art von Wesen zu betrachten, die ihr in Wahrheit seid, und um die zu verwirklichen ihr alle eigentlich dereinst hier einmal angetreten seid – nämlich die Wesen, die sich aus freier Liebe gegenseitig immer wieder zu ernähren in der Lage sind, weil sie sich selbst nicht über einen anderen setzen und sich nicht mehr von allem zugestehen, als sie sich tatsächlich auch erarbeitet haben (und zwar nicht nur gegen den materiellen Lohn, sondern durch ihre Liebestaten, die sich für sie auf die eine oder andere Weise in ihrem späteren Lebensverlauf dann sicher wieder revanchieren werden, nämlich in einer Art von freiem Wirtschaftskreislauf sozusagen, nur eben dann nicht frei von Liebe, wie es jetzt passiert, sondern in dem Fall frei von Geld oder auch Erwartungen oder Forderungen) – habt ihr euch in diese Art von Wesen bereits jetzt schon zu einem übergossen Anteil zu verwandeln begonnen, die ich euch schon vor über hundert Jahren mittlerweile durch meinen großen Fürsprecher Rudolf Steiner zu vermitteln – und euch damit auch davor zu warnen – begonnen habe: nämlich diejenige Art von Wesen, die sich mittlerweile selber nicht mehr abzuheben von dem bereit ist und in der Lage sieht, was ihr als Tierwesen – oder eben auch schon Maschinenwesen zwei Stufen sogar – unter euch sozusagen angesiedelt seht.

Und ja, ihr stellt euch mittlerweile selbst auf die gleiche Stufe und wagt es sogar schon, euch auch in eurem Anspruch auf Gerechtigkeit und Fairness, die ihr euch eben dann doch noch immer für euch einzufordern bereit seid, gemäß den Tieren – und mittlerweile diskutiert ihr ja sogar schon über die Rechte von Robotern – gleich zu behandeln.

Indem ihr auf der einen Seite nun schon wieder übers Ziel hinausschießt und auf die Liebe eurer Haustiere so viel mehr Wert legt als auf die Liebe eurer Mitmenschen, denen ihr oftmals vor dem Recht nicht wahre Gleichheit zubilligt – denn wie oft geschieht es immer noch, dass sich ein Richter zwar nicht gerade bestechen lässt, aber sich eben doch von all den Starallüren eines bekannten und entsprechend teuren Anwaltes um den Finger wickeln lässt, den sich ein Armer oder Eingewanderter oder Invalider (habt ihr euch eigentlich schon einmal genauer überlegt, wie entwürdigend es für einen Menschen sein muss, sich von einer „Unwürdigen-Versicherung“ sein Existenzminimum auszahlen zu lassen – vorausgesetzt, man hat überhaupt das zweifelhafte Glück, zumindest einer solchen Rente für würdig befunden worden zu sein) vermutlich gar nicht leisten kann – habt ihr euch nun noch eine Stufe weiter wegbewegt von dem, was ich für diese Welt mir dereinst eigentlich vorgestellt habe die Menschheit – bereitwillig möchte ich dabei noch extra betonen – zu erarbeiten lassen, und von dem auch ihr eigentlich alle angenommen habt, das mit Sicherheit zu bewerkstelligen in der Lage zu sein. Nur um euch eben dann doch nicht wirklich eines Besseren belehren lassen zu wollen, wenn ich wieder und wieder den Versuch unternommen habe und mich durch diese Art von medial begabten Lehrer*innen zu euch zu wenden bereit gewesen bin.

Denn im allererstaunlichsten Angriff auf das, was ich als eure eigentliche Art von Menschenwürde zu beschreiben in etwa so formulieren würde, dass sich nämlich das Menschsein gerade dadurch auszuzeichnen bedeutet, sich selbst zu lieben und diese Liebe dann aber eben auch mit allen anderen zu teilen – in dem Bewusstsein, dass man sich immer wieder damit auffüllen und aufladen oder -tanken sozusagen lassen kann in mir und mit mir und durch mich und meine permanente Anwesenheit in euch mit meiner Liebeskraft, die ich euch frei Haus und rund um die Uhr sozusagen bereitzustellen bereit bin, indem ihr euch mit einem liebenden Mitwesen verbindet (wobei ich eigentlich in meiner ursprünglichen Version ausschließlich an die Menschen gedacht habe, aber eben mittlerweile auch schon soweit bereit war euch entgegenzukommen, dass sich nun meine Liebe auch zu vermehren beginnt zwischen euch und euren Hunden, Katzen und Kaninchen und was ihr euch da sonst noch an Mitbewohnern an die Seite holt) – liebt ihr nicht etwa euer wahres Selbst, das ihr euch nämlich schon gar nicht mehr als etwas anderes vorzustellen vermögt als das, was sich als eure Leiblichkeit hier durch diese dreidimensional gewordenen Schichten bewegt, sondern nur eure eigene Egoität, sodass sich diese Art von Liebe, die sich ständig selbst erneuert und von sich selbst sozusagen genährt wird, erst gar nicht einzustellen vermag.

Und ja, genau das ist es, das Geheimnis der Liebe – denn was ist diese ständig sich selbst erneuernde und überfließende Liebe in sich zu spüren denn anderes als Gottseligkeit – das ihr euch eigentlich erst hier und jetzt, nämlich in der für euch sich als so entscheidend herausstellenden siebten – und nein, das ist kein Übersetzungsfehler meines Mediums -nachatlantischen Kulturepoche zu erarbeiten herausgefordert worden seid, und das ich euch hier so ganz einfach offenbare, weil es sich für mich nämlich kaum noch mitansehen lässt, wie sich diese Art von antriebsschwach gewordenen Menschen sich kaum noch aus ihrem Dasein erheben und über sich hinauszuwachsen in der Lage zu sein scheint. Und das nicht einmal angesichts der Neuen Erde, in der ich mich euch dann auch wieder von Angesicht zu Angesicht sozusagen zu erleben geben werde, weil ihr mich dann mit euren Äther- oder eben auch dem, was ihr als Seelenaugen bezeichnet, wahrzunehmen wieder einmal in der Lage sein dürft.

Nun bitte ich euch, doch nur noch dieses eine Mal auch noch die Art von Anstrengungen zu unternehmen, die euch auf eben dieses neu zusammengefügte Erdreich ausreichend vorzubereiten in der Lage sind, damit ihr euch dort dann nämlich nicht ganz in Luft aufgelöst und dadurch praktisch nicht mehr wirklich vorhanden nur erlebt, sondern euch eben auch schon jetzt damit zu auseinandersetzen beginnt, dass ihr noch soviel mehr seid, als sich nur in diesem von all seinen Begierden und auch Trieben gesteuerten Leib zeigt, den ihr euch nun zuerst einmal zurückerobern solltet gegenüber all euren ahrimanisch oder eben auch in allzu vielen Fällen leider eher luziferisch angehauchten Elementalen (und auch noch anderen sich nur durch einen wirklich freien Willen zu steuern lassen bereiten Wesenheiten), bevor es sich dann wirklich auch darum noch handelt, sich auf diese Art von Lichtarbeit zu einlassen, mit der sich auch dieses Medium hier zuerst einmal so viele Jahre lange Zeit gelassen hat, bevor sie sich nun endlich meine Nachrichten zu veräußern bereitgefunden hat.