Ich liebe und ich ehre und ich achte dich und alle Menschen, die sich auch in dieser schnelllebigen Existenz diese Viertelstunde Zeit zu nehmen bereit sind, meine liebevollstens und auch ziemlich leidvoll – nämlich voll des Mitleides mit euch und euren euch von euch selbst so miserabelst ausgesuchten Lebensumständen – für euch übermittelten Botschaften zu lesen.

Und ich erläutere euch auch gleich noch, was ich damit gemeint habe. Denn es geht mir in keinster Weise darum, euch womöglich – wie ihr das vielfach so sehr missinterpretiert habt  – zu verstehen zu geben, ihr wäret doch ohnehin an allerlei Missständen selbst schuld, so wie euch dies euer von mir so sehr missachteter – da er euch in eurem wahren Bestreben danach, liebevoller und mitfühlender miteinander zu sein so sehr fehlgeleitet hat, dass ihr nun immer mehr bereit seid, jedem einzelnen die Schuld an seinem scheinbaren (nämlich nur in euren Augen, nicht in meinen) Versagen zu geben und euch deshalb in keinster Weise mehr mitverantwortlich zu fühlen für das Wohlergehen eurer nicht so gesegnet erscheinenden Mitmenschen – Neoliberalismus.

Und „Ist das nicht ein Widerspruch?“ fragen sich jetzt sicher die meisten unter euch. Zuerst erklärst du uns, wir hätten unsere misslichen Umstände hier auf Erden selbst verursacht, und gleichzeitig erzählst du uns, dass wir die Aussage, jeder sei seines Glückes Schmied, dazu missbraucht haben, jeden für sein eigenes Schicksal selbst verantwortlich zu machen…?

Und ja und nein möchte ich euch, die da so aufmerksam gelesen haben, zur Antwort geben.

Denn ja, es ist die Seele von euch, die sich mit mir auf dieses Erdenleben zu vereinbaren bereit gewesen ist und daran jetzt mitunter so schwer trägt, weil sie sich selbst daran nicht mehr zu erinnern in der Lage ist, dass – und vor allem auch aus welchem Grund – sie sich für diese Art von Leben zu bereiterklären bereit gewesen ist.

Und es ist aber dennoch nicht so leicht, wie ihr es euch mittlerweile in den viel zu vielen Fällen macht, euch davon nicht mehr betroffen zu fühlen und mitverantwortlich oder eben – wie es in meinen Augen eigentlich geschehen hätte sollen – dankbar dafür zu erklären, dass sich diese Frau und jener Mann für euch auf dieses soviel schwerere Schicksal einzulassen bereit gewesen ist.

Denn das sollte euch nun für jetzt und alle Zeit mit diesen Botschaften allmählich immer ein Stück weit klarer werden, dass sich nichts in diesem Erdenleben nur aufgrund eines rein zufälligen Geschehens hin ereignet,

Ich bin in jedem Fall mit euch in dieser Art von seelenbereinigender Auftragsarbeit sozusagen in Verbindung. Und in euren Träumen zwar nicht, sondern nur in der Zeit, in der ihr schlaft, sehen wir uns in jeder einzelnen Nacht und gehen gewissermaßen miteinander die Taten eures vergangenen Lebens immer und immer wieder durch, bis ihr euch von ihren Nachwirkungen ganz und gar loszulösen in der Lage gewesen seid durch alles das, was wir uns miteinander im Namen der Allgemeinheit zu verändern vereinbart haben.

Und ja, damit kann z.B. auch gemeint sein, sich für eine Art von Krankheit zu entscheiden, mit der ihr euch aus diesem Erdendasein vielleicht ziemlich früh auf eine Ich-bewusste Art und Weise zu verabschieden bereit gewesen seid. Ich bin dann mit euch dafür in einem noch viel intensiveren Austausch darüber getreten, wie ich euch auf diesem Wege in die Verleiblichung in einen – für die anderen Menschen vielleicht nicht wirklich nachvollziehbaren oder auch erinnerbaren – Ausnahmezustand sozusagen zu versetzen abgerungen habe, und zwar nur aus dem einen Grund: damit sich für euch nicht wiederum mehr Möglichkeiten ergeben, euch neues Karma aufzuladen, nachdem ihr dieses – gemeinhin als das letzte hier verbrachte für manche von euch – Erdendasein mit allerlei Aufarbeitungsbemühungen und Bereinigungsarbeit für euch und auch noch eure Ahnenreihen zugebracht habt.

Und genauso bin ich mit jedem einzelnen von euch, der sich in diesem Leben schon viel früher – für sich selbst zum Nachteil, liebevollstens für seine Mitmenschen jedoch – zur weihevollen Verkörperung eines Obdachlosen z.B. zu bereitstellen gewesen ist. Weil er dadurch für euch zu einem dienstunfähigen Menschen wird und zugleich gar noch als „Sozialschmarotzer“ erscheint, verkennt ihr eben immer mehr diese Art von Opferungsbereitschaft, die sich hinter diesem oder anderen, ähnlich gelagerten Schicksalen – für euch und zu euch als Liebesdienst ursprünglich auf sich genommen – vor euren ach so kaltherzig gewordenen Seelenaugen oftmals verbirgt: nämlich die Möglichkeit für euch und alle, denen es viel besser geht, sich als die reinigende und sich selbst nur dann als liebende Seele auch wirklich zu erkennen in der Lage seiende Seele zu erleben, für die zu erfahren ihr hierher auf diese Erdenlandschaft gereist seid.

Ich bitte euch nun einmal mehr – und in immer eindringlicherer Weise – sich selber nicht mehr als so viel besser und erhabenerer anzusehen, und euch dennoch auch nicht in einer oft falsch verstandenen Ehrerbietung sozusagen von einer Hilfeleistung abzuwenden.

Denn in einem anderen Extrembeispiel wird euch vielfach wiederum vermittelt, dass ihr aufgrund der Anerkennung dieses selbstgewählten Schicksals euch nicht im Geringsten um den anderen Mitmenschen mehr zu kümmern braucht, oder euch auch nur angerührt fühlen solltet und voller Mitgefühl, sondern mit eurem Respekt allein schon alles zu erledigen bereit gewesen seid, wie man sich solchen ärmeren oder verletzlicheren Mitmenschen gegenüber erweisen sollte.

Doch nein, ich habe euch nicht nur deswegen mit allerlei für euer Mitgefühl einen Appell erweisenden, erbarmungswürdigeren Mitmenschen gesegnet, damit ihr sie voll Anerkennung für ihren Mut, sich auf solch ein schwerwiegendes Schicksal einzulassen, dann im Endeffekt doch genauso links liegen lässt, wie diejenigen, die sich voll Schamgefühl und Ekel gar nicht erst zu ihnen hinwenden. Sondern um euch in dieser Inkarnation die Möglichkeit zu bieten, euch wiederum auf diesem Weg für vieles, was auch ihr euch in eurem vorherigen Dasein in dieser Atmosphäre vielleicht zuschulden kommen lassen habt, als ausgleichende „Liebesattentäter“ sozusagen zu erweisen.

Und ja, ich schreibe das viel lieber so, als dass ich euch in allerlei andersgearteter Lektüre nur noch mit Strafe oder Rache drohe, wie damals, als ihr mich noch als den rachsüchtigen Gott in eurem Kollektivbewusstsein abgespeichert habt.

Und doch ist es auch so für mich nicht immer leicht, die wirkliche Essenz von dem – wie ich es sagen würde – Abkommen zwischen diesen sich so viel mehr Leid als ihr selbst sich zugemutet habenden Mitmenschen und euch zu erklären, weil ihr euch immer noch so sehr in diesen Ansatz von Schuld und Sühne verbeißt und  darüber, die von eurem Selbst so sehr ersehnten Ausgleichsmöglichkeiten als Busse oder Strafe zu definieren, noch immer nicht so richtig hinwegzukommen bereitgewesen seid, und euch noch immer stets in Opfer oder Täter unterteilt statt euch einfach zu nehmen als das, als was ihr alle hier zur Erde hingekommen seid: nämlich als Menschen, die sich selbst zu lieben lernen wollen.

Als Menschen, die sich selbst zuerst mit dieser – von mir euch in so uneingeschränkter Form zur Verfügung gestellten – Liebe oder eben auch der Herzenswärme, die euch durchstrahlt und dadurch auch erleuchtet, wenn ihr euch erst mit mir wieder zu verbinden bereit und in der Lage gewesen seid, zu erfüllen. Aber eben nicht nur für euch und euer ganz persönliches Wohlergehen solltet ihr euch auf die Suche nach dieser Art von Liebe zu euch selbst begeben, sondern um euch damit dann eben so sehr zum Überlaufen zu bringen, dass ihr damit auch all die anderen Menschen, die sich noch weit entfernt von mir vielleicht befinden (oder sich eben – gerade, weil sie sich mit mir schon in einem vorherigen Leben auf diese ganz intensive oder eben auch sehr innigliche Art zu verbinden bereit gewesen sind, und sich dadurch sosehr gestärkt und auch getragen von mir – bereit gefühlt haben, sich auf ein sehr viel anspruchsvolleres und auch weitaus herausfordernderes Erdenleben einzulassen, als ihr es euch vielleicht zutrauen würdet) dann ebenso zu lieben: nämlich bedingungslos und vor allem ohne Werturteile.

Und ja, dadurch geschähe dann das erste große Wunder auf der neuen Erde: dass ihr euch nicht mehr gegenseitig nur verurteilt, sondern euch auch wieder einmal völlig wertfrei und auch vorurteilslos begegnet, und euch dadurch dann endlich wieder einmal in die Augen zu schauen vielleicht bereit werdet, um darin dann auch wieder dieses Tor zum Herzen oder eben auch der Seele eures Mitmenschen zu erkennen, und sich auf eine sehr viel wärmere und herzerfreulichere Weise zu verbinden, und sich im anderen nicht mehr nur zu spiegeln zu erlangen mit all seinen eigenen von euch als eure Schattenseiten verdrängten Anteile, sondern sich absichtsvoll in einen aufwärtsführenden Strudel zu begeben von freundlicher Aufmerksamkeit und Mitgefühl.

Und ja, genau so könnte sich dieses Leben hier auf Erden schon zu einem kleinen Stück Himmel für euch und eure Nächsten hin entwickeln, da ihr euch immer wieder mehr – und zwar mit jedem liebevollen Wort, mit jeder Geste, jeder Tat, aus der ihr reine mitfühlende Liebe zu den anderen sprechen lässt, einen kleinen Schritt – in eine positivere und sehr viel hellere und freundlichere Richtung entwickeln könntet.

Und wie oft seid ihr euch einander feindlich und voll Misstrauen eingestellt, und findet selbst in dieser Art von Liebestaten oder -gaben noch einen Grund, euch davon herabgesetzt oder gar angegriffen zu fühlen in eurer so überaus überheblich gewordenen Art von Glauben, dass ihr selbst auf euch gestellt alleine überleben – mit anderen Worten möglichst unabhängig sein – sollt, und darum jede Hilfe schon als Angriff auf eure Eigenständigkeit bewertet?

Und ja, es ist euch auch all die Jahre, seit der sogenannte Neoliberalismus um sich zu greifen begonnen hat, aufs allereindringlichste suggeriert worden, dass sich nur der als rechter oder eben wertgeschätzter Mensch erweist, der sich nicht länger von der Gemeinschaft in irgendeiner Form zu mittragen lassen oder eben auch einmal – oder sogar immer wieder – zu unterstützen lassen bereit ist, wenn er es denn vielleicht mal nötig hat in Form von Krankheit oder Mutterschaft und Alter – oder auch einfach nur, weil er vielleicht für einen Werdegang sich zu entscheiden bereit gewesen ist, für dessen tiefere Bedeutsamkeit für euch als Gesellschaft im Moment noch der Weitblick fehlt – und sich stattdessen gegen allerlei in diesem Leben zwar nicht wirklich unter Einbeziehung allerlei Wahrscheinlichkeitsberechnungen natürlich (denn wenn die Wahrscheinlichkeit zu hoch wäre, würde sich ohnehin keine Versicherung mehr auf diese vertraglich vereinbarte Unterstützungsleistung einlassen) sehr annehmbare Schicksalsschläge für teures Geld versichern lässt, um das sich zu erarbeiten er aber dann zuerst einmal wieder gleich viel länger für seinen Arbeitgeber einzusapnnen lassen er dann eben auch wiederum zustimmen muss.

Und was ihr dann durch dieses ausgeklügelte System von Versicherungsleistungen – die dann viel zu oft eben doch nicht wirklich ausgezahlt werden, weil sich ja dann im Kleingedruckten noch irgendein Ermessensfall befindet, der oft genug zugunsten der Versicherungsgesellschaft entschieden wird, die sich selbstverständlich die viel teureren und leider oft auch ausgefuchsteren Anwälte leisten kann – alles mitfinanziert, ohne euch darüber auch nur im entferntesten die geringsten Gedanken zu machen, und euch stattdessen höchstens wundert, warum es denn noch immer nicht wirklich vorwärtsgeht mit umweltfreundlicher Energie, oder eben auch noch immer irgendwelche Kriegsherde entstehen – statt dass ihr euch dafür einmal zu interessieren beginnt, worin sich das gesamte Geld, das ihr euch anspart fürs Alter z.B. bis dahin, wo ihr es dann vielleicht ausgezahlt bekommt, manifestiert – werden wir dann wohl noch ein anderes Mal ausführlicher reden müssen.