Ich liebe euch Menschen. Und ich möchte nicht diese Chanc verpassen, mich durch dieses Medium hier auf eine wieder andere Art in Verbindung zu setzen, als ich das bei meinen bisherigen medial begabten Mithelfern zu machen bisher schon bereit gewesen bin.
Und es geht mir hier in diesen Briefen nicht im Geringsten nur darum, euch zu verunsichern. Und ich möchte euch auch nicht in irgendeine Art von Verängstigung hineinführen. Denn was ich euch nun und hier – so überdeutlich vielleicht für manche unter euch – zu sagen beginne, ist im Grunde genommen auch nicht so sehr unterschiedlich zu dem, was ich euch schon vor tausenden von Jahren durch die große Apokalypse des Johannes übermitteln ließ – die sich für euch zwar immer wie ein horrendes Schreckensszenario anfühlt, durch die ihr euch dann aber doch nicht selbst erkennt in dem, was sich darin als diese Art apokalyptische Reiter hinweg ergießt über die Erde im selben Masse wie in dem, dass ich euch auch über die Erde wie die Heuschrecken herfallen sehe.
Und nicht diese Art von Menschen ist damit gemeint, die sich für diese Erde zurückzunehmen versuchen, indem sie sich und ihre elementarsten Bedürfnisse nur noch zu befriedigen verlangen. Sondern genau diese Art von Heuschrecken-Kapitalismus, der sich von allem soviel einverleibt, dass alle diejenigen zu wenig haben, die sich mit ihrer harten Arbeit abgemüht haben, um alles das zum Reifen zu bringen, was sich dann im Bauch von dieser, sich als ein einziges großes Wesen zeigenden, nämlich in Form von dieser Riesenheuschrecke, mit der ihr euch zurzeit herumzuschlagen habt auf dieser schönen Erde, ansammelt, die sich für euch vielleicht noch nicht einmal als das so überaus für euch zu schädigen gekommene Lügengebilde erweisen wird, wenn ihr es erst einmal durchschaut, sondern um und euch daran zu prüfen.
Zu prüfen nämlich, auf welche Seite ihr euch stellt, wenn ihr gefordert seid, auf diese Frage einzugehen, für welchen Gott ihr euch entscheidet: Für den, der sich für euch auf diese Erde hinergießt in allem, was ihr euch hier selbstverständlich zu aneignen und einzuverleiben begonnen habt: von Getreide bis hin zu Mikrochips, für die man sich in allerlei Ländern mit seiner eigenen Hände Arbeit und unter allerschwersten Bedingungen das Leben beinahe aus dem Leib herausarbeitet sozusagen, nur damit sich hier bei euch im mittleren Westen dessen, was ich als diese Art von deutsch-amerikanisch-slawischer Kulturepoche nun nicht mehr auseinanderhalten will, nachdem ihr euch in allerlei anderen Belangen doch ebenso über den gesamten Erdball hinweg verteilt, und nicht mehr über alle einigermaßen für euch sich als Grenzen doch noch in den Weg stellenden Tatsachen – wie z.B. die Verschwendung all eurer hier auf Erden vorhandenen Ressourcen – hinweglügen könnt, auch nicht durch Zollgebühren für unfair gehandelte Produkte und CO2-Abgaben? Denn ihr seid euch doch mittlerweile überaus bewusst darüber, dass ihr viel mehr zu verbrauchen euch angewöhnt habt, als sich im selben Zeitraum wieder erneuern lässt. Und auch das hält euch nicht auf, obwohl ihr euch damit den eigenen Ast, auf dem ihr sitzt in diesem Bilde, abgesägt habt, und euch zu diesem Zeitpunkt, wo ich das diktiere – und ihr es nur wenige Tage danach schon zu lesen die Möglichkeit bekommen werdet – schon längst im freien Fall befindet, und euch dennoch so ungeheuer sicher wähnt, dass sich für euch noch nicht allzu viel verändern wird im Verlaufe eures jetzigen Erdendaseins.
Doch das ist vielleicht der größte Fehler, den ihr euch zu leisten erlaubt habt in dieser, für alle als die Babyboomer bekannten, und der darauffolgenden Generation. Denn genau diese zwei Generationen, sich auf diese schreckliche Katastrophe hin inkarnierten, die als zweiten Weltkrieg zu bezeichnen sich für euch viel unverfänglicher anhört – und sich dadurch aber eben auch nicht schon jetzt in aller Deutlichkeit erkennen lässt als dieser Krieg aller gegen alle, der bis heute in euch ungehindert weitertobt und noch immer nicht befriedet ist – und vor dem ich euch schon lange gewarnt habe als diese Art von Entwicklung, für die ihr euch im besten Falle nicht zu entscheiden bereit gewesen wärt, sondern im selben Masse euch für diese Art von Bruderliebe, die ich euch doch als vorhergehende Kulturepoche nahezubringen versucht habe, für die sich nur leider nicht so viele Menschen zu engagieren bereit waren, als es sich darum gehandelt hätte, sich genau auf diese – sich als die alles entscheidende für euch Menschen hier auf dieser Welt leider nicht entpuppt habende – Frage nicht zu drücken vor dem, was sich für euch als Konsequenzen für das, was ihr euch als so bedeutsame Entscheidung abgerungen habt, vielleicht gezeigt hätte.
Und ja, ich sage deshalb nur vielleicht, denn hätten sich genug der damals auf der Welt verweilenden Menschen – und ich melde mich hier nicht als diese Art von beleidigter oder sich für etwas rächender Gott, nur aufklären will ich euch darüber, für was ihr euch damals schon hättet entscheiden sollen, und es auch jetzt wieder nicht in dieser alles überragenden Zahl macht, um die ich mich eigentlich zu bemühen bereit war, und mich dafür in allerlei Art – von den unterschiedlichsten Naturwesenheiten bis hin zu einem sich selbst als Guru zwar verherrlichen lassendem Omraam Mikail Aivanov – zu vertreten lassen bereit gewesen bin, damit ich euch auf alle nur möglichen Arten zu ansprechen und euch im Herzen nun auch noch zu berühren in der Lage scheine, weil sich diese Art von intellektueller Überlieferung – für die sich diese Art von Wesenheit, die sich bei euch unter dem Pseudonym sozusagen Rudolf Steiner vorgestellt hat und bekannt geworden ist – noch nicht dazu geeignet hat, diese von meiner Warte aus gesehen so schöne Welt nicht mehr als Kraftstofflager nur mehr zu benutzen, und sich von ihr nicht nur mehr noch zu tragen und versorgen lassen, und sich diesem Götzen Mammon zu unterwerfen, der sich hinter alledem verbirgt, was sich für euch als so erstrebenswert zeigt, und sich dabei doch nur diese Art von Heuschrecken-Maske nicht mehr vom Gesicht reißen kann, weil er sich schon so sehr mit ihr – und damit eurem Ego, das sich nur immer mehr und mehr und noch mehr zu seinem Eigen machen will – zu einem, sich selbst als die einzige Lösung zu betrachten aufgeblasenen, alles verschlingenden Riesenheuschreckenschwarm sozusagen verwandelt hat, statt auch noch die – an seiner Stelle sich vielleicht genau so schlecht und falsch sich verhalten hättenden – Nächsten und vielleicht sogar noch die Übernächsten mitzubedenken und -berücksichtigen.
Ich würde mich doch nicht so sehr über diese Art von Raubtier-Kapitalismus – wie ihr ihn ja sogar schon selbst zu bezeichnen begonnen habt – ereifern, wenn sich damit einhergehend nicht so ganz und gar schreckliche Verhaltensweisen von euch schon fast zu einem Normalzustand hinabentwickelt hätten – bis in das hinein, was sich für mich nicht per se als negativ oder schlechter gar als ihr Menschen es nun einmal in vielen Fällen leider seid, ganz automatisch zeigt, nur weil ich es als tierisch bezeichnen würde. Denn im Grunde ihres Herzens sind diese Wesen sich nun auch schon lange nicht mehr selbst überlassen, sondern entwickeln sich wie ihr – nur eben nicht hinab, sondern im Gegenteil zu euch ganz erfreulich und über die gewünschten Errungenschaften, die sie sich durch das Leben hier mit euch zu erarbeiten hatten, hinaus.
Denn im Gegensatz zu euch sind sie mit ihrem freien Willen zwar nicht wirklich so gesegnet, nur deshalb aber eben auch in keinster Weise vergleichbar überfordert damit wie ihr. Und sie sind nicht mehr nur als eine Art von Wesen zu betrachten, die sich mit diesem freien Willen in diesem Erdenjetzt – und hier noch gar nicht zu auseinandersetzen hätten haben sollen, sondern sich durch dasjenige an schlechtem Vorbild, das ihr für sie nun leider einmal dargestellt habt bis zu diesem Zeitraum – den ich für euch als diese Art von Kali Yuga noch immer nicht für schon beendet erklären kann, da sich für euch noch vieles von dem, was ich mir als Entwicklungsaufgaben für euch nun einmal vorgestellt habe, noch immer nicht in ausreichender Menge verwirklichen hat lassen – veranlasst sahen, zum Ausgleich für das übergroße Ego, das ihr Menschen auf Erden nun verkörpert, die ich-Kraft früher zu entwickeln.
Im Gegensatz zu euch sind diese Arten von höher sich entwickelt habenden Tierarten als sie sich das für dieses Erdendasein tatsächlich als Auftrag mitgenommen haben, derartig über ihre angestrebten Erfolge hinausgewachsen, weil sie sich ihrer himmlischen sozusagen Begleitung immer und jederzeit und stets im vollen Ausmaß bewusst gewesen sind, und sich dadurch natürlich auch viel einfacher auf ihren Auftrag zu fokussieren in der Lage waren.
Und dennoch ist es nicht ganz außer Acht zu lassen, dass sich hinter dieser Art von Aufstieg für diese Art von Tieren, über die ich hier gerade spreche – Primaten z.B. und auch allerlei von euch als Haustiere auf dem einen Kontinent verzärtelten, auf dem anderen unter grausamsten Umständen zu Tode gequälten Geschöpfe – eine höhere Wesenheit verbirgt, zu der ihr eigentlich auch alle Zugang gehabt hättet. Nur dass ihr euch für diese Art von Zugang im Gegensatz zu ihnen aus freiem Willen heraus zu entscheiden hättet bereit sein müssen.
Und in vielerlei Fällen seid ihr euch darüber doch noch nicht einmal mehr im Klaren, dass euch so vieles mehr von dieser Art von höher entwickelten Tieren noch immer zu unterscheiden vermag – und dennoch nicht für euch als diese Art von Begründung für eure Machtausübung über sie herangezogen werden darf. Denn auch sie dürfen sich einer gewissen Würde nicht beraubt sehen, ohne dass sich die ausgewogene Balance, die sich für euch hier im Ursprung eigentlich zum Ausdruck gebracht hat, komplett verschiebt, und sich dafür um anderweitige Ausgleichstaten bemüht zeigen muss, wer sich nicht selbstgenügsam zu leben entschieden hat, und sich stattdessen auch am anderen Menschen und Tieren zustehenden Lebensraum vergriffen hat.
Und genau damit seht ihr euch nun konfrontiert: dass sich dieses ausgesprochen fragile und von euch immer noch nicht so vollends durchschaute – und deshalb auch mit all euren bisher gefundenen Technologien nicht zu reparierende – ökologische Gleichgewicht sozusagen zu euren Ungunsten verschoben hat. Denn eines muss euch klar sein: Diese Erde braucht euch Menschen nicht, um sich zu erholen und zu regenerieren.
Und auch die Tiere sind euch nicht mehr lange so bedingungslos zu unterstehen bereit. Und solange ihr sie nicht in einem besseren Umfeld haltet, wird sich das in ihrem Fleisch, in ihren Eiern oder Milchprodukten aufgenommene Leid in solchen Konsequenzen wie z.B. der immer höheren Zahl an Autoimmunerkrankungen äußern. Nur dass ihr leider immer noch nicht in der Lage seid, die direkte Verbindung zwischen eurem – als Suchtverhalten schon zu bezeichnenden- Konsumverhalten und ebendieser Art von Krankheiten zu erkennen.
Und dafür sorgt – nicht nur, aber eben auch – die Art von Teufelskreislaufwirtschaft, in die ihr euch mit schlafwandlerischer Bequemlichkeit ergebt. Denn solange ihr nicht aus diesem System zu ausbrechen in der Lage seid, bleibt ihr darin gefangen wie in einem Spinnennetz, aus dem es – erst einmal darin verfangen – für die meisten kleinen Tiere kein Entrinnen gibt.
So manches Große mag sich zwar daraus befreien und sich dann mit seiner so einzigartig scheinenden Erfolgsgeschichte rühmen, die beweist, dass selbst die Großen im System sich ihrer eigenen Machenschaften durchaus bewusst sind, und wie sich das System auf Psyche und Gesundheit auswirkt. Und auch, mit wem sie sich bereitgefunden haben einzulassen. Nur dass sie sich durch diese Art von Pakt mit dem Teufel eben im Nachhinein dann die Freiheit erkaufen konnten von dem System, mit dem sie sich hinaufzuschwingen in der Lage waren, um sich von dieser Art von ahrimanischer Umklammerung – zumindest bis zum Ende ihrer jetzigen Inkarnation auf dieser Erde – nur scheinbar zu befreien.
Und nicht im Mindesten interessiert sie dabei nämlich, für ebendiese Menschen, durch die alles Geld, das sie sich als ihren Lohn und die entsprechend hohen Boni zu auszahlen lassen nicht die geringsten Hemmungen haben, erarbeitet wurde, ein ebensolches Dasein zu ermöglichen: frei von existenziellen Sorgen.
Stattdessen bieten sie sich dann noch an als Coaches für diejenigen Menschen, für die es sich nicht zu lohnen scheint, die Art von Aufgabe zu erfüllen, für die sie hierhergekommen sind, und sich damit das Leben zu ermöglichen, das sie für sich als stimmig erkennen nur leider deshalb nicht mehr können, weil sie von rundherum mit ständig mehr und mehr und noch einmal mehr zu haben und zu kaufen und zu – vermeintlich nur – besitzen auffordernden Marketingstrategien auf eine falsche Fährte geführt werden: Nämlich dass sie sich zufriedener fühlen würden mit dieser Art von Erfolg, der sich für sie dann aber eben nicht mehr dadurch erreichen lässt, dass sie sich noch um die Aufgaben kümmern, für die sie hergekommen sind: und zwar, sich direkt um diese Art von Menschen zu kümmern, für die man sich zu engagieren ursprünglich bereitgewesen ist.
Stattdessen sieht man sich dann plötzlich als Unternehmerin, die sich verantwortlich gemacht hat für ein Business mit so und so vielen Angestellten, die sich auf diese Art von Unternehmerin verlassen, dass sie es schon irgendwie schaffen wird, sich um deren geregeltes Einkommen nun auch noch zu kümmern.
Und so entsteht aus der Sehnsucht nach finanzieller Freiheit, die man sich vor allem dadurch verspricht, mit immer noch kostspieligeren und exklusiveren Angeboten – die sich dann nur mehr noch die Menschen, die über ohnehin schon mehr als genügend Geld zum Leben verfügen, überhaupt noch leisten können – immer mehr Umsatz zu erzielen, die noch viel größere Unfreiheit, sich diesen aufgebauten Standard zu erhalten müssen. Und damit bleibt ihr dann aus lauter Sehnsucht nach dieser scheinbar für euch im Äußeren zu erkaufenden Freiheit erst recht in diesem Hamsterrad des scheinbar unbegrenzt möglichen Wachstums gefangen.
Und wer dabei auf der Strecke bleibt, sind alle diejenigen Seelen, für deren Heil und Wohlbefinden man dereinst doch hier angetreten ist zu sorgen. Und wie sich das auf’s eigene Seelenheil auszuwirken beginnt, dass man sich irgendwann eingestehen muss, dass man die Aufgabe, die man sich selbst dereinst eigentlich zugedacht hatte für dieses Leben, verfehlt hat, davon könnten euch all die Menschen mit Depressionen und Burnouts oder stressbedingten Herzinfarkten berichten. Doch die erscheinen euch ja nicht erfolgreich genug, um ihnen auch nur richtig zuzuhören – geschweige denn, sie als die Erfolgsverwöhnten zu betrachten, die sie teilweise zumindest durchaus sind, da sie sich mit der innerlichen – und damit auch der, für die ihr euch in eurem vorgeburtlichen Dasein zu erlangen bereiterklärt habt – Freiheit vielmehr noch auseinandergesetzt haben als mit der finanziellen, und sich dadurch von ihrem Leben nicht mehr so bestraft betrachten, wie ihr das bei viel weniger schwerwiegend und dennoch leidvoll für euch erscheinenden Herausforderungen, die das Leben nun einmal in den allermeisten Lebensplänen für euch vorgesehen hat, zu tun pflegt, und euch dann nur mehr noch als Opfer eurer Umstände zu betrachten veranlasst seht, und nicht mehr nur auf die Lösungssuche all euren Fokus richtet, sondern die ganze Kraft und Energie, die ich euch zukommen lasse, verpuffen lasst in Jammern, Selbstmitleid und Selbstanklagen.